Jeanette Limbeck

Jeanette Limbeck liebte von klein auf Landkarten - vor allem diesen Atlas, den ihr Vater kurz nach dem Ende der Sowjetunion nach Hause brachte und in dem es plötzlich von "neuen" Ländern wimmelte. Heute versteht sie ein paar Sprachen, die man dort spricht, und ist möglicherweise der einzige Mensch, der Moskau schöner findet als St. Petersburg.
Den Anstoß für ihren Debütroman, der im März 2022 beim Grafitverlag erscheint, gab eine TV-Dokumentation über die Stalinzeit, die sie mit 16 sah. In der Zwischenzeit hat sie Slawistik und Islamwissenschaft studiert, in St.Petersburg und Ankara Deutsch als Fremdsprache unterrichtet, und den Fluss Amdudarja zu Fuß überquert. Sie lebt in Berlin und arbeitet an ihrem zweiten Roman.

 
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